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31. Mai 2012

Neues Technikum in Biberach (Deutschland): Boehringer Ingelheim baut Entwicklungskapazitäten aus

Wien, 31. Mai 2012 - Das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim errichtet am Forschungs- und Entwicklungsstandort Biberach (Deutschland) für mehr als 50 Millionen Euro eine neue Pilotanlage für die Produktion neuentwickelter pharmazeutischer Wirkstoffe. Mit der Errichtung des neuen Technikums stellt das Unternehmen sicher, dass die Substanzen aus der gut gefüllten „Forschungspipeline“, also dem Nachschub innovativer Wirkstoffe, in den erforderlichen Mengen für die klinischen Studien bereit stehen. „Um auch in Zukunft Neueinführungen in Therapiegebieten mit hohem ungedecktem medizinischem Bedarf, wie Diabetes, Onkologie, Hepatits-C, Idiopathische Lungenfibrose und Asthma unterbreiten zu können, müssen wir jetzt investieren“, erläuterte Prof. Dr. Dr. Andreas Barner, Sprecher der Unternehmensleitung, bei der Grundsteinlegung in Biberach. Das neue Technikum soll Anfang 2014 fertig gestellt werden.

Im Forschungs- und Entwicklungsprozess für neue Arzneimittel steigt der Mengenbedarf für einen neuen Wirkstoff mit zunehmendem Fortschritt stetig an. Während in der frühen Forschungsphase Substanzmengen im Milligrammbereich ausreichen, nimmt der Bedarf für toxikologische und pharmazeutische Untersuchungen in späteren Phasen auf zwei- bis dreistellige Kilogrammmengen deutlich zu. Die neue Pilotanlage in Biberach wird mit 15 chemischen Reaktoren, die über ein Volumen von 100 bis zu 300 Litern verfügen, diese Substanzmengen liefern können.

„Die Pilotanlage ermöglicht die Produktion ausreichender Mengen, um Wirkstoffe aus der eigenen Forschung und Entwicklung dem weltweiten Unternehmensverband für spätere Phasen zur Verfügung stellen zu können“, bekräftigte Entwicklungsleiter Dr. Wolfgang Baiker, Corporate Senior Vice President Development. Das neue Technikum hat eine Nutzfläche von rund 2.700 Quadratmetern und wird unter anderem über vier Fertigungstrakte und vier Syntheselaboratorien verfügen, in denen die Prozessübertragung vom Labor- auf den Technikumsmaßstab bearbeitet wird.

„Die erfolgreichen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von Boehringer Ingelheim und die damit verbundene Innovationsstärke waren in den vergangenen Jahren die Basis unserer positiven wirtschaftlichen Entwicklung. Der eigenen Forschung und Entwicklung werden wir auch in Zukunft höchste Priorität einräumen“, erklärte Prof. Barner. „Der Neubau des Technikums in Biberach ist dafür ein deutlich sichtbares Zeichen.“ Allein im vergangen Jahr hat das Pharmaunternehmen mehr als 2,5 Milliarden Euro in die Forschung und Entwicklung neuer Arzneimittel investiert.

Boehringer Ingelheim

Der Unternehmensverband Boehringer Ingelheim zählt weltweit zu den 20 führenden Pharmaunternehmen. Mit Hauptsitz in Ingelheim, Deutschland, ist Boehringer Ingelheim weltweit mit 145 verbundenen Unternehmen vertreten und beschäftigt insgesamt mehr als 44.000 Mitarbeiter. Die Schwerpunkte des 1885 gegründeten Unternehmens in Familienbesitz liegen in der Forschung, Entwicklung, Produktion sowie im Marketing neuer Medikamente mit hohem therapeutischem Nutzen für die Humanmedizin sowie die Tiergesundheit.

Für Boehringer Ingelheim ist die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur. Dazu zählt das weltweite Engagement in sozialen Projekten ebenso wie der sorgsame Umgang mit den eigenen Mitarbeitern. Respekt, Chancengleichheit sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bilden dabei die Basis des Miteinanders. Bei allen Aktivitäten des Unternehmens stehen zudem der Schutz und Erhalt der Umwelt im Fokus.

Im Jahr 2011 erwirtschaftete Boehringer Ingelheim Umsatzerlöse von rund 13,2 Mrd. Euro. Die Aufwendungen für Forschung & Entwicklung im Geschäftsfeld der verschreibungspflichtigen Medikamente entsprechen 23,5 Prozent der dort erzielten Umsatzerlöse.

Weitere Informationen zu Boehringer Ingelheim finden Sie unter www.boehringer-ingelheim.at.

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